Augmented Reality in der Industrie

HERAUSFORDERUNGEN, POTENZIALE, CHANCEN
Am 16. April 2018 veröffentlichte Vogel Business Media die erste Ausgabe von „Next Industry“. Das Print-Magazin richtet sich an Führungskräfte und Entscheider größerer Industrieunternehmen im deutschsprachigen Raum. Next Industry behandelt zukunftsweisende Themen rund um die digitale Transformation. Dazu zählen Digitalstrategien, Arbeitswelten 4.0 sowie innovative Technologien aus den Bereichen Virtual Reality, Big Data und additive Fertigung. In der ersten Ausgabe diskutieren insgesamt über 17 hochkarätige Experten über die Möglichkeiten und Grenzen beim Einsatz von Augmented- oder Virtual-Reality-Lösungen. Darunter unser CIO, Christopher Bouveret zum Thema „AUGMENTED REALITY IN DER INDUSTRIE“.

WARUM NUTZEN UNTERNEHMEN AR?
Mit dem Industrial Internet of Things werden täglich enorme Datenmengen erzeugt. Sollen diese übersichtlich dargestellt werden, scheitern konventionelle Anwendungen oftmals an der Visualisierung. Mit AR wird es möglich, zu einem Kontext relevante digitale Daten so anzuzeigen, dass für den Anwender ein Mehrwert entsteht. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos – von interaktiven Schulungen direkt an der Maschine oder die Visualisierung von Arbeitsschritten bei der Reparatur, über Warnungen beim Betreten von Gefahrenzonen in Fabrik oder Labor, bis hin zu einem gesteigerten Markenerlebnis auf dem Messestand.

GANZHEITLICHE UNTERNEHMENSVERNETZUNG
Bei Industrie 4.0 und der Digitalen Transformation geht es um weit mehr als nur den Einsatz von AR, nämlich um die großflächige Unternehmensvernetzung. Für viele Unternehmen geht es entweder darum, Papierprozesse abzulösen oder aber digitale Lösungen besser in die bestehende Infrastruktur einzubinden. Egal ob beim Picking Prozess im Lager, bei der Schritt-für-Schritt Anleitung in der Instandhaltung oder auch beim Smart Remote Service – alle Szenarien sind möglich mit Einsatz der richtigen Plattform, welche die Lösungen auf dem jeweiligen Endgerät mit Technologien wie AR kombiniert.

Dabei steigt die Nachfrage nach den passenden Apps stetig an. IT-Abteilungen sind oftmals nicht in der Lage, der Vielzahl von Entwicklungsanfragen gerecht zu werden. Um zu vermeiden, dass Unternehmen den Anschluss verlieren, müssen Mitarbeiter aus anderen Fachabteilungen in der Lage sein, ihre eigenen Apps zu bauen. Genau hier setzt der Low-Code Ansatz an. Mitarbeiter von Fachabteilungen ohne spezielle IT-Ausbildung können dadurch schnell und einfach eigene Lösungen für ihre Bedürfnisse entwickeln. Geschäftsprozesse können durchgängig und benutzerfreundlich abgebildet und eigene sowie externe IT-Landschaften durch standardisierte Konnektoren miteinander vernetzt werden. Das Anbinden von bestehenden Systemen und Datenquellen wie SAP oder Oracle, aber auch Maschinen, die eine Kommunikationsschnittstelle für einen Datenaustausch besitzen, ist somit problemlos möglich.

Durch den Low-Code Ansatz können Applikationen bis zu zehnmal schneller erstellt werden. Der Vorteil dabei ist, dass weniger individuell programmiert, sondern Anwendungen einfach konfiguriert werden können. Maßgeschneiderte Anwendungen lassen sich so innerhalb weniger Wochen entwickeln, testen und ausliefern anstatt Monate in Anspruch zu nehmen. Bestehende Applikationsvorlagen können als Ausgangspunkt genutzt und jederzeit auf individuelle Anforderungen angepasst werden. Egal ob Desktop, Smartphone, Tablet, Smartwatch oder Datenbrillen, die nachhaltige Anpassbarkeit der Anwendungen durch wiederverwendbare Bausteine und die durch Webtechnologien ermöglichte rasante Umsetzung, garantieren Mehrwerte im Unternehmen.

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