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Interview Siemens, Sebastian Grimm2019-08-13T16:01:11+02:00

Interview mit Sebastian Grimm, Siemens AG

Kernaussagen:

8 Apps live
in kürzester Zeit
ROI < 1 Jahr
Investitionen bereits nach einem Jahr amortisiert
App nach 24h
von Anfängern durch Onlineschulung

Über dieses Interview:
Der Maschinenlärm im Hintergrund und die vielen umhereilenden Mitarbeiter machen es mehr als deutlich: Hier – im Siemens-Werk (Division Process Industries and Drives) am Standort Nürnberg – wird hart gearbeitet. Und zwar sowohl an den aktuellen Aufgaben in der Produktion, als auch an langfristigen und zukunftssicheren digitalen Lösungen, die als Werkerassistenz dienen sollen.

Video-Zusammenfassung zum Nachlesen

Hintergrund

Schwerpunktmäßig geht es bei der Produktion um kundenspezifische Projekte, die einen hohen manuellen Fertigungsanteil haben. Der Mensch spielt hierbei also eine ganz bedeutende Rolle. „Wir haben eine hohe Schnittstelle Mensch“, bekräftigt Sebastian Grimm mit seiner Aussage im Interview. Grimm war hier selbst von 2016 bis 2018 als Digital Transformation Manager (Logistics and Production) eingesetzt und ist seit 2018 Head of Operational Excellence. Hierbei hat er die Verantwortung für die Umsetzung der internen Digitalisierungsstrategie und die damit einhergehenden Prozessveränderungen.

1. Digitalisieren – Integrieren

Sebastian Grimm traf bei seiner Mission auf Probleme, die viele andere Unternehmen ebenfalls haben: Zu viele papierbasierte Prozesse und manuelle Aufwände; der Datenaustausch mit unterschiedlichen Datenquellen; Schwierigkeiten, bestehende Systeme in den Digitalisierungsprozess zu integrieren und bestehende veraltete Anwendungen durch neue Technologie abzulösen.

Im Rahmen dessen waren er und sein Team auf der Suche nach einer Lösung, mit der man die Digitalisierung selbständig – im besten Falle zeit- und kostensparend – vorantreiben konnte. Vor allem wollte man in der Lage sein, eigene mobile Applikationen zu erstellen und neueste Technologien einzusetzen.

2. Systemische Probleme mit Low-Code beheben

Die größten Herausforderungen dabei umschreibt Grimm so: „Viele Systeme, die man heute kennt, sind stark in Bezug auf Maschinen-Schnittstellen. Bei uns ist aber immer noch der Mensch im Mittelpunkt, der natürlich mit vielen Systemen zusammenarbeiten muss. Uns war es also wichtig, das Thema IT/ Software wieder selbst in der Hand zu haben und nicht dauerhaft auf externe Dienstleister angewiesen zu sein“.

So stieß man auf Simplifier. „Mit dieser Low-Code-Plattform können wir viel selber machen. Wir sind in der Lage, selbständig Applikationen, Frontends und andere Funktionen, die modular und klein sind, zu bauen. Diese erfüllen die Bedürfnisse in unseren Werkstätten, der Logistik oder auch den Bürobereichen“, so Grimm.

3. Wenig Code – hohe Usability

Der Einsatz von Simplifier brachte gleich mehrere Vorteile mit sich. So braucht man keine „Ultra-IT-Experten“ mehr und es ist nicht alles in langen Codes versteckt. „Wir können anders qualifizierte Mitarbeiter ohne IT-Hintergrund für das Bauen, Testen und Betreuen von Applikationen einsetzen“, zeigt sich Grimm zufrieden. Die Usability ist zudem transparenter. Ein weiterer Vorteil liegt in der Nutzbarkeit von verschiedenen Smart Devices.

4. Smart und selbsterklärend

Vor allem bei den Smart Devices – Watches, Smartphones und Tablets – hat sich eine „neue Welt für uns eröffnet“, so Grimm. „Die Akzeptanz bei den Nutzern ist wesentlich höher. Man muss die Kollegen so gut wie gar nicht schulen, da die Applikationen quasi selbsterklärend sind“.

Zudem hat man jetzt die große Chance, nicht mehr in monolithischen System denken zu müssen, sondern mit modularen Applikationen die komplette interne Architektur ändern zu können.

5. Agil durch den Culture Change

Schlanker, agiler, schneller – diese „Buzzwords“ setzt man bei Siemens konkret um.

Grimm: „Wir haben einen Culture Change durchlaufen und generieren nun die entsprechenden Mehrwerte. Das bedeutet, dass die Kollegen, die diese Applikationen betreuen sollen, motiviert sind, schnell Applikationen zu bauen und in den Entwicklungsumgebungen zu testen. User-Feedback holen sie sofort ein und integrieren es sofort – ohne lange Schleifen oder Lastenheften“.

Besonders mehrwertig ist, dass man es in kürzester Zeit geschafft hat, acht Applikationen live zu bekommen! „Das war das erste Mal bei uns, dass wir eine Software eingeführt haben, die nicht direkt auf eine ablehnende Haltung der Betroffenen gestoßen ist“. Die Anwender sind jedenfalls begeistert.

Hierfür wurden bisher 5 Mitarbeiter in kurzer Zeit befähigt. „Die Kollegen sind generell angefixt, weil sie merken mit welcher Geschwindigkeit man Prozesse verbessern kann“. Diesen sollen so schnell wie möglich 10-15 weitere Kollegen folgen, die aktuell noch Excel Makros bauen oder sich große Applikationen mit anderen langsamen und teuren IT-Systemen generieren lassen.

Apropos Geschwindigkeit: Die Anwendungsersteller bei Siemens waren „sehr schnell auf Drehzahl“, so Grimm. Die Ersten konnten mit den Basis-Schulungen, die Simplifier online bietet, bereits nach einem Tag kleine Applikationen bauen. „Mit punktueller Unterstützung durch die Simplifier AG sind wir nach wenigen Wochen schon so weit, dass komplexere Applikationen gebaut werden können“, bestätigt Grimm begeistert.

6. ROI am besten ASAP!

Ein Punkt, der Grimm noch wichtig ist, ist der Return-on-Investment (ROI). Der Punkt also, an dem das investierte Geld wieder reingeholt wird. „Ich würde diesen Punkt bei uns als weniger als ein Jahr ansetzen“, so Grimm.

Dies liegt vor allem daran, da man zum einen mit dem Low-Code-Ansatz des Simplifier die Risiken minimiert, indem man kleinere Applikationen verwendet und eine modulare Architektur baut, und man andererseits die Applikationslizenz wiederverwenden kann. „Wenn ich eine Applikation nicht mehr brauche, kann ich sie durch eine andere ersetzen. Durch die Chance, Dinge selbst tun zu können, sparen wir Geld, weil alle „lähmenden“ Prozesse wie Projektabwicklung oder kaufmännische Prozesse reduziert werden können. Durch diese agile „Do-it-yourself“-Mentalität ist man einfach selbständiger“.

In einem Punkt ist sich Grimm ganz sicher: „Simplifier hat bei uns vieles vereinfacht“!

ROI Boost

nach 1 Jahr rentabel

8 Apps live

in kürzester Zeit

1 App done

nach erster Schulung

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