Low-Code: Name ist Programm(ierung), Part II

Wie man mit Low-Code Anwendungen in bestehende Systeme integrieren kann

Im letzten Blogbeitrag haben wir darüber gesprochen, wie man durch Low-Code Plattformen mit vorgefertigten Elementen eigene Anwendungen konfigurieren kann. Dieses Mal widmen wir uns einem anderen Vorteil, den Low-Code für Digitalisierungsprozesse mit sich bringt: Leichte Integration in bestehende Systeme.

Dass die Digitalisierung eine DER ganz großen Chancen für Unternehmen ist, dürfte sich – vorsichtig gesagt – herumgesprochen haben. Sie bringt aber auch Schwierigkeiten mit sich. Dazu gehören stark fragmentierte IT-Systemlandschaften, die in den meisten Unternehmen aufzufinden sind.

Dabei kommen viele voneinander unabhängige Einzellösungen zum Einsatz. Nahezu alle Fachabteilungen agieren mit einer anderen Software und entsprechenden damit verbundenen Systemen.

Integration in bestehende Systeme kostet – Zeit und Geld

So gestaltet sich die Integration verschiedener Datenquellen in den meisten Fällen ziemlich schwierig. Ganz zu schweigen davon, dass sie zeitaufwändig und teuer ist. Die Kosten dafür sind aber nur gerechtfertigt, wenn die Integration auch wirklich einen Mehrwert bringt.

Das Ende vom Lied: Ein Großteil der Daten, die gesammelt und in ihrer Gesamtheit einen Mehrwert für jedes Unternehmen bedeuten würden, können nicht für alle gängigen Softwarelösungen verwendet werden. Bei der Digitalisierung analoger Prozesse ist ein bidirektionaler Zugriff auf unterschiedliche Datenquellen eines Unternehmens – und oft auch über Unternehmensgrenzen hinweg – unumgänglich.

Bisher mussten Unternehmen für fast jeden Prozess, den sie digitalisieren wollen, eine neue Anwendung erstellen. Dafür braucht es diverse Schnittstellen. Nur so können Daten plattformübergreifend genutzt werden. Das bedeutet auch, dass für jede neue Anwendung Konnektoren für die Datenanbindung und zur Integration der einzelnen datenliefernden Systeme komplett neu entwickelt werden müssen. Das ist mit hohem Aufwand und enormen Kosten verbunden!

Ein Standard muss her

Unternehmen müssen ihre gewachsenen IT-Systeme und Insellösungen entflechten und standardisieren. Das Ziel sollte sein,

  • unterschiedlichste IT-Systeme
  • existierende Schnittstellen sowie
  • bestehende Anwendungen physisch und funktional miteinander zu verbinden

Unternehmen profitieren durch die Verzahnung interner Lösungen von perfekt aufeinander abgestimmten Systemen. Diese können hervorragend miteinander kommunizieren und so die Komplexität verringern.

All for one – alle Systeme, eine Plattform

Eine Business- und Internet of things (IoT)-Anwendung erhält ihren Mehrwert in den meisten Fällen erst durch die Nutzung von Daten über eingebundene Systeme.

Prozesse werden durch die direkte Darstellung in der Anwendung effizienter gestaltet und Redundanzen vermieden. Um mit einer Anwendung auf externe Daten zugreifen zu können, muss sie sich mit den bereits vorhandenen Backend-Systemen austauschen können.

Die Low-Code Plattform Simplifier ermöglicht diese Verbindung von Datenquelle und Anwendung durch die Verwendung standardisierter Konnektoren und modernster Schnittstellentechnologien. Dadurch sind Systemlandschaften mit Simplifier besonders flexibel integrierbar!

Konnektoren gewährleisten den Zugriff auf jegliche Daten aus diversen Systemen. Dabei ist die Funktionsweise immer gleich. Der Konnektor selbst kann in diesem Zusammenhang mit einer Datenpipeline verglichen werden. Diese beschreibt exakt, welches System angesprochen und welches Protokoll dabei genutzt werden soll.

Mit Hilfe von Konnektor-Aufrufen können die festgelegten Systeme auf klar definierte Art und Weise adressiert werden. Der Vorteil: Anwendungen können auf die notwendigen Informationen gebündelt aus mehreren unterschiedlichen Systemen zugreifen. Einmal angelegt, funktioniert das Senden von E-Mails aus der Anwendung heraus genauso einfach wie das Durchführen eines SOAP-Requests oder die Anfrage von Maschinendaten.

Mit Simplifier wurden bereits viele Konnektoren entwickelt, mit denen unzählige Datenquellen von diversen Kunden angebunden wurden.

Die vorhandenen Konnektoren lassen sich in zwei Kategorien aufteilen:

  • “externe” Konnektoren, die dazu dienen, Kundensysteme anzubinden – und –
  • “interne” Konnektoren, bei denen es weniger darum geht, externe Systeme auszulesen, sondern sich auf Simplifier selbst beziehen

Fazit

Wenn Sie heterogene Systemlandschaften, den Einsatz von Einzellösungen sowie zeitaufwändige und teure Integration unterschiedlicher Datenquellen satt haben, dann sollten Sie sich für eine Low-Code Plattform entscheiden.

Mit einer solchen lassen sich Redundanzen vermeiden, Geschäftsprozesse auf einer Plattform integrieren, der Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen optimieren und alle Schnittstellen vereinheitlichen.

All das kann die Low-Code Plattform Simplifier – und mehr!

Wenn Sie mehr über Simplifier und den Low-Code Einsatz bei Siemens erfahren möchten, dann schauen Sie doch einfach hier vorbei!

2019-06-20T15:27:25+01:0020.06.2019|Kategorien: Blog, Low-Code|Tags: , , , , , , |