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Low-Code: Name ist Programm(ierung), Part I

Wie man Anwendungen mit geringen Coding-Kenntnissen konfigurieren kann

Es passiert jeden Tag: Neue Anwendungen kommen auf den Markt. Sie verändern unseren Alltag – und unsere Geschäftsprozesse. Da nicht jedes Unternehmen über genug IT-Experten verfügt, jedoch trotzdem häufig neue Anwendungen gebraucht werden, gewinnen Low-Code-Plattformen stetig an Bedeutung. Diese ermöglichen es, mit vorgefertigten Elementen eigene Anwendungen zu erstellen. 

Smartphones sind überall – und mit ihnen die verschiedensten Anwendungen.
Die Möglichkeiten, die sie bieten, haben uns als Nutzer ziemlich verwöhnt. Technologisch darf es gerne immer noch etwas mehr sein. Selbstredend gilt das auch für Kunden sowie deren Anforderungen. Der Bedarf an digitalen Diensten nimmt seit Jahren dauerhaft zu. Dies wird er auch künftig tun.

Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen gehört für Unternehmen aller Branchen zu den aktuell bedeutendsten Aufgaben. Eines der Zauberworte dabei ist: Geschwindigkeit. Wer seine Digitalisierung nicht schnell vorantreibt, hat im Wettbewerb um die Kunden das Nachsehen.

Daher sollte Ihr Unternehmen dafür sorgen, dass Ihre Entwicklungsabteilungen genau darauf ausgerichtet werden. Häufig ist es jedoch so, dass es gerade in der IT nicht genügend Fachkräfte gibt.

Wenn sich also die IT aufgrund von Überlastung und Unterbesetzung nicht um alles kümmern kann, in den Fachabteilungen aber Anwendungen gebraucht werden, wer erstellt sie dann?

Low-Code – High Efficiency

Im besten Fall übernehmen das die Fachabteilungen selbst. Mit Low-Code-Technologie. Hierbei handelt es sich um eine Technologie, bei der – Name ist Program(mierung) – möglichst wenig Code selbst geschrieben werden muss.

Der entscheidende Vorteil dabei ist der Konfigurationsansatz. Das bedeutet, dass der Anwender mit einer grafischen Benutzeroberfläche (User Interface) ganz einfach vorgefertigte Elemente zusammenfügt – wie in einem Baukasten.  So kann er, ohne über umfangreiche Coding-Kenntnisse verfügen zu müssen, eigene Lösungen erstellen. Es braucht lediglich ein wenig technologisches Verständnis und Einlernzeit/Schulung.

(Für Funktionalitäten, für die eine Konfiguration nicht in Frage kommt, kann die Anwendung zusätzlich durch die Erweiterung von individuellem nativen Programmcode angereichert werden.)

Die großen Vorteile dabei sind:

  • Die Entwicklungsabteilung wird entlastet und kann sich auf strategische Aufgaben konzentrieren
  • Man spart Zeit und Geld
  • Kleinere Change Requests können vom Anwender zügig selbst umgesetzt werden

Die Nachfrage nach Low-Code Plattformen steigt

Der Begriff Low-Code wurde 2014 vom Branchenanalysten Forrester Research geprägt. In den letzten fünf Jahren konnte Forrester in diesem Bereich jährliche Wachstumsraten von bis zu 35% verzeichnen. Insgesamt bestehen ein hohes Kundeninteresse und eine starke Akzeptanz der Unternehmen gegenüber Low-Code Entwicklungsplattformen.

Deren Anwendung sowie die damit verbundene Effizienzsteigerung können Auswirkungen auf steigende Umsätze und erhöhte Wachstumsraten haben.

Forrester veröffentlichte eine Marktanalyse, die auf einen schnell wachsenden Markt mit prognostizierten Wachstumsraten von bis zu 55% hinweist.

Konfiguration von Anwendungen mit Simplifier

Der Low-Code Ansatz der webbasierten Konfigurationsumgebung Simplifier ermöglicht es, die bei der Digitalisierung benötigte hohe Anzahl an Anwendungen bis zu zehnmal schneller zu erstellen, auszurollen und zu warten.

Durch den Einsatz von einfach zu bedienbaren Elementen des User Interfaces (UI) können Sie Ihre persönliche App ganz einfach „zusammenklicken“. Es stehen hierfür verschiedene, bereits lange etablierte Funktionselemente zur Verfügung.

Fazit

Wer also eine kostengünstige und vor allem praktikable Lösung sucht, um seine Anwendungen zu erstellen, liegt mit einer Low-Code-Plattform völlig richtig. Mitarbeiter der Fachabteilungen, die über ein gewisses technisches Verständnis verfügen, können leicht eingelernt werden und eigene Anwendungen entwickeln.

Wenn Sie mehr über Simplifier und den Low-Code Einsatz bei Siemens erfahren möchten, dann schauen Sie doch einfach hier vorbei!

2019-06-14T09:31:33+02:0013.06.2019|Kategorien: Blog, Low-Code|Tags: , , , , , |