Die 6 Phasen der Softwareentwicklung – Teil 1

Ein Leben ohne Smartphone ist für viele nicht mehr vorstellbar. Wir nutzen es als Kommunikationsmittel, als Navigationsgerät oder um einen guten Italiener und die nächste Tankstelle zu finden. Aber nicht nur im privaten Bereich unterstützt uns das mobile Gerät bei unseren Aufgaben, auch Firmen haben die Vorteile von Business Apps erkannt. Die Nutzer erwarten dabei eine ähnliche Handhabe und Mehrwert wie sie es von ihren privaten Apps kennen.

Setzen Sie in Ihrem Unternehmen Business Apps ein? Nun, da sind Sie nicht alleine. Laut einer Studie von Adobe nutzen 67 Prozent der befragten Unternehmen aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Indien und China Mobile-Apps für den Enterprise-Sektor. In Deutschland sind es sogar 75%.

Sehen wir uns einen typischen Vormittag von Rainer Müller, Qualitätsprüfer bei einem großen Logistikkonzern an.

Es ist 7:00 Uhr morgens. Der erste Blick beim Aufwachen gilt dem Handy und der Wecker wird ausgemacht. Beim Frühstück überfliegt Herr Müller die Schlagzeilen des heutigen Tages, die ihm eine App übersichtlich zusammengefasst präsentiert. Dabei hat er fast die Zeit vergessen. Schnell überprüft er die Verkehrslage für seinen Weg zur Arbeit – Entwarnung. Er hat freie Fahrt und kommt pünktlich um 8:00 Uhr zu seinem Arbeitsplatz. Im Lager nimmt er erstmal ein Tablet zur Hand und ruft das Ticketsystem ab. Bei der Inspektion der Bauteile trägt er seine Beobachtungen in eine Formvorlage ein. Nachdem ihm auf dem Tablet eine Warnung angezeigt wird, schaut sich Herr Müller eine defekte Maschine an und zieht zur Reparatur einen Experten per Remote Call zu Rate.

An einem einzigen Vormittag hat Herr Müller bereits bis zu sechs Apps benutzt, die ihm sowohl im privaten als auch beruflichen Alltag das Leben erleichtern. So oder so ähnlich kennen das wohl die Meisten.

Aber wie entstehen diese Anwendungen eigentlich?

Dahinter steckt ein aufwändiger Entwicklungsprozess, der “Software Development Life-cycle”. Innerhalb der Softwareentwicklung gibt es verschiedenste Ansätze und Strategien, beispielsweise das Wasserfallmodell oder das iterative Modell. Allen gemeinsam sind jedoch sechs grundsätzliche Phasen:

  • Anforderungsanalyse
  • Design (Planung)
  • Umsetzung
  • Test
  • Veröffentlichung
  • Instandhaltung

In jeder der Phasen kann einiges schiefgehen und das Projekt zum scheitern verurteilen. Nehmen wir an, die Firma von Herrn Müller entscheidet sich deshalb den Simplifier für ihre App Entwicklung zu nutzen. Die Low-Code Plattform unterstützt und vereinfacht dabei die Arbeit innerhalb der einzelnen Schritte. Wie genau können Sie in den folgenden Blogartikeln nachlesen.

# 1 Am Anfang war die Idee…

Die 1. Phase der Softwareentwicklung beginnt mit der Anforderungsanalyse. Im Unternehmen von Herrn Müller wurde festgestellt, dass sich der Arbeitsprozess im Qualitätsmanagement beispielsweise mit einer mobilen Anwendung für Remote Calls deutlich effizienter gestalten lässt. Daraufhin beschließt die Firma eine passende App zu entwickeln. Zuerst werden dafür von Projektmanagern und Stakeholder die verschiedenen Anforderungen definiert (Wer ist der zukünftige Nutzer, wie wird die Anwendung bedient, welche Daten müssen in die App eingespeist werden und welche kommen wieder heraus, etc.) und auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. Das Ganze fassen sie in einem Pflichtenheft zusammen und nutzen es als Vorgabe für die nächste Phase.

Erfahren Sie mehr über die zweite Phase der Softwareentwicklung in unserem nächsten Blogartikel kommenden Freitag mit dem Titel:
#2 App Designplanung – Make it simple, but significant.

2017-08-07T08:07:15+00:00 21.07.2017|Kategorien: Blog|Tags: , , , |